Schäden am Bestand

 

ZIEL:  Schaffung der Grundlagen für den Planungsingenieur 
bei Instandsetzungsvorhaben.

Unterstützung von Bausachverständigen bei der 
Schadensermittlung und 
Dokumentation.

 

Kartierung von Schäden aller Art, Rissverlauf, Risstiefe, Rissversatz, Betonabplatzungen, Betondeckung, Korrosion, Karbonatisierung, Chloridverteilung, Holzschäden, Feuchte.

Die Schäden werden qualifiziert und vermessen und in vorhandenen oder selbstgezeichneten Plänen eingetragen.
Je nach Aufgabenstellung kann damit vom Planungsingenieur die Massenermittlung für die Ausschreibung der Instandsetzung oder vom Bausachverständigen der Schadensumfang und die Kostenschätzung vorgenommen werden.
Zur Qualifizierung wird für jede Art Schaden ein gesondertes Blatt mit Foto und vermasster Skizze angelegt.

Betonabplatzungen entstehen meistens durch den Korrosionsdruck darunter liegender korrodierender Stahlbewehrung, die nicht mehr im aktiven (nichtkarbonatisierten) Betonbereich liegt oder durch eingedrungene Chloridionen (Tausalz oder früher verwendete chloridhaltige Betonzusätze) zu rosten beginnt.

Wir messen großflächig die Betondeckung (Tiefenlage
der Bewehrung im Beton) und die Karbonatisierungstiefe (Tiefe der Betonschicht, die keinen aktiven Korrosionsschutz für den Stahl mehr bietet) und bei begründetem Verdacht auch den Chloridgehalt und seine Verteilung im Beton.

Holzschäden werden etwa zu 2/3 durch holzzerstörende Pilze und zu 1/3 durch Insekten verursacht. Sowohl das Gedeihen von Pilzen als auch die Vermehrung von Insekten werden durch die vorhandene Holzfeuchte und die Umgebung beeinflusst.

Zur Messung der Feuchte und ihrer Verteilung im Bauteil steht uns ein elektronisches Messgerät mit Speichermöglichkeit zur Computerdokumentation zur Verfügung.

 

 

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